Kinderzahnärztinnen am Riedberg, Heide L. Klatt und Mariam Hipper

Zahnärztin für Kinder, Heide L. Klatt

Zahnärztin für Kinder, Mariam Hipper

Interview: Warum eine eigene Zahnärztin für Kinder?

Frau Klatt, warum haben Sie sich als Zahnärztin auf Kinder spezialisiert?

Ich mag Kinder und Kinder mögen mich. Und ich bin überzeugt, dass Kinder eine andere Behandlung brauchen als Erwachsene. Selbst uns „Großen“ ist es unangenehm, einen fremden Menschen in unseren Mund sehen zu lassen. Kindern fällt es leichter, Vertrauen zu gewinnen, wenn ich mir Zeit nehmen und erklären kann, wozu ich die Instrumente und Geräte in der Praxis brauche und was genau wir bei der Behandlung vorhaben. Kinder sind natürlicherweise neugierig und stellen interessante Fragen, wenn sie sich sicher und verstanden fühlen. Das erleben wir jeden Tag und es bereichert uns!

Was ist mit den Eltern?

Eltern wollen die richtigen Entscheidungen für ihr Kind treffen Auch hier helfen Geduld und Verständnis für alle zu klärenden Fragen. Warum sind Fluorid, Röntgen und Narkose in bestimmten Fällen sinnvoll? Die medizinischen Gründe zu verstehen und zu wissen, was auf das Kind – und sie selbst – bei der Behandlung zukommt, ist der Grund, warum viele Familien in unsere Praxis kommen. Viele Eltern verbinden leider Gefühle von Angst und Ausgeliefertsein mit dem Zahnarztbesuch. Das möchten sie bei ihren Kindern unbedingt vermeiden. Das ist für uns ebenfalls ein ganz wichtiges Ziel.

Die Beratung macht den Unterschied?

Ja. Denn bei uns können die Eltern tatsächlich mitentscheiden. Das geht ja nur, wenn sie verstanden haben, worum es geht und warum beispielsweise eine Intensivfluoridierung in der Praxis die Bemühungen der Eltern für gesunde Zähne sehr gut ergänzt. Niemand soll das Gefühl haben, etwas „aufgedrückt“ zu bekommen. Bei uns stehen das aufklärende Gespräch und einvernehmliche Therapieentscheidungen an erster Stelle. Wenn man gut aufklärt, kann man viel Klarheit schaffen und Sicherheit geben.

Elternsache Kinderzähne: Was können Eltern tun, damit sich ihre Kinder ein Leben lang gesunder Zähne erfreuen?

Mein Rat ist, in Absprache mit uns, eine altersgerechte Zahnpflege festzulegen. Daraus resultieren individuell auf das Kind angepasste Kontrollen. Selbstverständlich achten die Eltern auf eine zahngesunde Ernährung, aber auch hier stehen wir den Eltern gerne mit unserer Beratung zur Seite.

 

 

Frau Hipper, warum sind Sie Kinderzahnärztin geworden ?

In meiner eigenen Kindheit waren Zahnärzte für mich wahre Helden, denn mein Bruder wurde mit einer Lippen Kiefer Gaumen Spalte geboren und ich konnte miterleben wie engagierte Zahnärzte mit Einfühlungsvermögen, Spaß und Freude auch bei schwierigen und langwierigen Therapien hinweghelfen konnten.

Begeistert davon, wie meinem Bruder geholfen wurde, habe ich damals bereits beschlossen selbst Zahnärztin zu werden!
Besonders eifrig habe ich meine Zähne geputzt und bin mit Vorfreude zum Zahnarzt gegangen.

Das gleiche wünsche ich mir für jedes Kind, denn mein Ziel ist es, den Kindern das Wissen und Werkzeug für ein ganzes Leben mit gesunden Zähnen zu vermitteln.
In einer eigens auf Kinder ausgerichteten und spezialisierten Praxis kann dieses Wissen mit Phantasie, Freude und viel Spaß vermittelt werden.
Es gibt für mich nichts schöneres als fröhliche Kinder, die gerne in unsere Praxis kommen.


Wie laufen Termine bei Ihnen ab?

Unseren ersten Termin nutzen wir um uns kennenzulernen, die Zähne zu zählen und um über Ernährung und Zahnpflege zu sprechen.
Wenn keine akuten Schmerzen oder Beschwerden bestehen, verzichte ich bewusst darauf direkt eine Behandlung zu starten, da ich möchte, dass mich die Kinder frei von Angst oder Erwartungsdruck ausfragen und kennenlernen können.

Am Ende des Termins gibt es eine Belohnung, und Ihr Kind verlässt unsere Praxis mit dem Wissen und Gefühl, dass es beim Zahnarzt schön ist.

Sollte während der Untersuchung ein Behandlungsbedarf festgestellt werden, erstelle ich für ihr Kind einen individuellen Behandlungsablauf.

Bei noch unsicheren Kindern kann bspw. eine größere Anzahl an Terminen helfen, denn die Erfahrung zeigt: wer vorerst mit ganz kleinen Schritten startet, ist am Ende sicher und mutig genug, um in Siebenmeilenstiefeln große Sprünge zu tun!

 

Und können die Eltern dabei mitwirken?

Ja, Eltern wird eine besondere Rolle zuteil. Das bei mir Gelernte dürfen die Kinder Zuhause mit Ihnen anhand spielerischer Aufgaben umsetzen.
Dieses gemeinsame Wirken stärkt im Kind die Wertschätzung für Zahngesundheit und erleichtert den Eltern wiederum neue Rituale einzuführen, da sie mit den Kindern gemeinsam diese kleinen Ziele erreichen.

Auch bei allgemeinen Fragen zum Thema Mundgesundheit, Vorsorge, Ernährung und mit allem anderen was Sie schon immer über Zähne wissen wollten, können Sie sich jederzeit an unser Team oder mich persönlich wenden.

So setzen wir gemeinsam den Grundstein für ein ganzes Leben mit gesunden Zähnen sowie positiven und schönen Erinnerungen an jeden Zahnarztbesuch!

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